Behinderung und Entwicklungs­zusammen­arbeit e.V.

SDG 15 - Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern, Wälder nachhaltig bewirtschaften, Wüstenbildung bekämpfen, Bodendegradation beenden und umkehren und dem Verlust der biologischen Vielfalt ein Ende setzen

Die Ökosystemleistungen von Binnensüßgewässern, Böden, Wäldern, Bergen und Trockengebieten stellen weltweit eine weitere Grundlage für nachhaltige Entwicklung dar. Ihre Erhaltung und nachhaltige Nutzung liegt dementsprechend im Interesse aller Menschen.

Gerade in Ländern des Globalen Südens ist Landverödung und Wüstenbildung ein großes Problem, welches die Ernährungssicherheit vieler Menschen gefährdet. Bis 2030 muss Bodendegradation bekämpft werden und Wälder sollen nachhaltig bewirtschaftet werden. Der Schutz der Wälder und Landökosysteme spielt als natürlicher Lebensraum auch in Bezug auf den Schutz der Artenvielfalt und Biodiversität eine wichtige Rolle. Außerdem soll die Nutzung der genetischen Ressourcen gerecht verteilt und Wilderei sowie der Handel mit geschützten Arten unterbunden werden. Auch in Deutschland steigt der Verlust an Artenvielfalt und Landökosystemen. Aufgrund der wachsenden Nachfrage nach Fleischprodukten und Futtermitteln werden immer mehr Wälder gerodet. Darüber hinaus werden immer mehr Landflächen für den Siedlungs- und Straßenbau genutzt. Bis 2020 sollen ökosystemische sowie biodiversitätsbezogene Werte in nationale und lokale Planungen, Entwicklungsprozesse und Armutsbekämpfungsstrategien aufgenommen werden.

Das ist das Ziel Nummer 15:

Wir müssen die Natur schützen und aufbauen.

Wir müssen Tiere und Wälder schützen.

 

Gesunder Boden, gesunde Wälder und gesunde Seen sind sehr wichtig für unsere Erde.

Dann geht es der Natur gut.

 

Deshalb müssen die Menschen auf die Natur aufpassen.

Wenn es der Natur gut geht, geht es auch den Menschen gut.

 

In vielen armen Ländern regnet es zu wenig.

Der Boden ist ganz trocken.

Dann wachsen keine Pflanzen mehr.

Ohne Pflanzen haben die Menschen zu wenig zu essen.

 

In anderen armen Ländern gibt es große Wälder.

In den Wäldern leben viele Tiere.

Die Wurzeln von den Bäumen sind gut für den Boden.

 

Aber manchmal brauchen die Menschen mehr Platz für ihre Felder.

Dann fällen sie die Bäume in den Wäldern.

Das ist schlecht für den Boden.

Und schlecht für die Tiere.

 

Manche Tiere sterben aus.

Dann gibt es diese Tierart nicht mehr.

In Deutschland leben sehr viele Menschen.

Die Menschen bauen neue Häuser und Straßen.

 

Die Menschen in Deutschland essen viel Fleisch.

Das Futter für die Tiere wächst auf großen Feldern.

 

So gibt es immer weniger Platz für die Wälder.

Und es gibt immer weniger Platz für Tiere.

In Deutschland gibt es heute weniger Tierarten als früher.

Zum Beispiel gibt es weniger verschiedene Vögel. 

Das soll sich ändern.

 

Zum Beispiel:

Eine Stadt will eine neue Straße bauen.

Dann müssen die Straßen-Planer auch an die Umwelt denken.

Sie müssen schauen:

Wo ist ein guter Platz für die Straße.

 

Die Straße darf seltene Tiere und seltene Pflanzen nicht stören.