Behinderung und Entwicklungs­zusammen­arbeit e.V.

Engagement für alle!

Freiwillige engagieren sich im Ausland. Auch Sie können mitmachen! Ob Freiwilligendienst, Workcamp, Praktikum, Jugendbegegnung oder Senior-Expert-Einsatz: Hier ist für jede/n etwas dabei! Hier finden Sie mehr Informationen.

Mittlerweile gibt es zahlreiche Möglichkeiten ins Ausland zu gehen. Sie können zwischen verschiedenen Einsatzgebieten, wie zum Beispiel Bildung, Gesundheit, Landwirtschaft, Umweltschutz, Menschenrechte oder Sport, in zahlreichen Ländern auf der Welt wählen.

Die Voraussetzungen, Finanzierungsmöglichkeiten und Rahmenbedingungen sind von Programm zu Programm sehr unterschiedlich. Deshalb bietet bezev eine kostenlose Beratung für Menschen mit Beeinträchtigung/Behinderung zu möglichen Wegen ins Ausland an. Unser Ziel ist, dass Sie eine Einsatzstelle finden, die ihren Fähigkeiten und individuellen Bedürfnissen entspricht. Denn es ist nicht wichtig, was Sie nicht können, sondern was Sie können!

Folgende Fragen können hilfreich sein, wenn Sie ins Ausland gehen möchten:

  • Welche Sprachkenntnisse habe ich?
  • Welche Wünsche zum Einsatzland habe ich?
  • Welche Tätigkeiten interessieren mich?
  • Was ist meine maximal mögliche Aufenthaltsdauer?
  • Welche Finanzierungsmöglichkeiten habe ich für meinen Auslandsaufenthalt?

Wenn Sie einen weltwärts-Freiwilligendienst machen möchten, klicken Sie bitte hier.


Ihr Kontakt:

Rebecca Daniel
daniel@bezev.de

und

Franziska Koch
koch@bezev.de

Tel: 0201/29 44 12 23
www.jetzt-einfach-machen.de

Privat organisierte oder staatlich geregelte Aufenthalte

Grundsätzlich lässt sich zwischen privat organisierten und staatlich geregelten Aufenthalten unterscheiden. Gesetzlich geregelte Programme unterstützen die Freiwilligen organisatorisch und finanziell bei ihrem Weg ins Ausland. Viele staatlichen Freiwilligendienst-Programme sind auf einen Zeitraum von 12 Monaten ausgelegt und haben strenge Altersgrenzen. Selbstorganisierte Aufenthalte bieten hingegen häufig mehr Flexibilität bezüglich Altersgrenzen, Einsatzgebieten und Aufenthaltsdauer; müssen dafür aber auch selbst finanziert werden.

Privat organisierte Aufenthalte
Sprach- und Au-Pair-Aufenthalte werden häufig von Agenturen angeboten und müssen dementsprechend privat organisiert und finanziert werden. "Work and Travel" oder das Projekt "Worldwide Opportunities on Organic Farms" (WWOOF) sind Möglichkeiten, um ein Land relativ kostengünstig zu bereisen, da während des Auslandsaufenthalts gearbeitet wird. Das Modell "Work and Travel" wird von verschiedenen Agenturen angeboten; kann aber auch eigenständig organisiert werden. Um an dem "WWOOF"-Projekt teilzunehmen, ist eine (länderspezifische) Anmeldung erforderlich.

(Weiter-)Bildungsaufenthalte im Ausland, wie z.B. Praktika oder Schul- und Studienaufenthalte sind eine weitere beliebte Möglichkeit ins Ausland zu gehen. Häufig nehmen Schulen und Universitäten an Programmen wie z.B. Erasmus teil. In vielen Fällen kann dann ein Teil der Kosten, z.B. Studiengebühren, erlassen werden. Die Organisation und Finanzierung von Praktika muss meist privat getragen werden. Wird das Praktikum im Rahmen einer Ausbildung oder Studiums absolviert, gibt es manchmal die Möglichkeit finanzielle Unterstützung zu erhalten.

Staatlich geregelte Aufenthalte
Bei einem Freiwilligendienst engagieren sich Menschen für eine bestimmte Zeit in einem gemeinnützigen Projekt. Freiwilligenprogramme können als Bundesfreiwilligendienst (BFD), Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) oder Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in unterschiedlichen Bereichen auch in Deutschland absolviert werden.

Folgende Programme bieten einen gesetzlich geregelten Freiwilligendienst im Ausland an:

  • Anderer Dienst im Ausland (ADiA)
  • Arbeits- und Studienaufenthalte (ASA)
  • Europäischer Freiwilligendienst (EFD)
  • Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland (FSJ-A)
  • Freiwilliges Ökologisches Jahr im Ausland (FÖJ-A)
  • Internationaler Jugendfreiwilligendienst (IJFD)
  • Internationaler Kultur-Freiwilligendienst "kulturweit"
  • Entwicklungspolitischer Freiwilligendienst "weltwärts"

Internationales Engagement - Keine Vorkenntnisse

Bei diesen Freiwilligendiensten werden Auslandskranken-, Haftpflicht- und Unfallversicherung meist von den Trägern übernommen. Die Auslandskrankenversicherung enthält in der Regel die Rücktransport-versicherung; die Unfallversicherung die Invalidenversicherung. Bei den Freiwilligendiensten besteht weiterhin Anspruch auf Kindergeld und (Halb-)Waisenrente.

Internationales Engagement– Vorkenntnisse notwendig