Behinderung und Entwicklungs­zusammen­arbeit e.V.

Modellprojekt: Teilhabe fördern

Menschen mit Beeinträchtigung/ Behinderung sollen ihr Recht wahrnehmen können, als aktive Bürger*innen gleichberechtigt am Bereich des Auslands-Engagements teilzuhaben.

Das fünfjährige Modellprojekt "Teilhabe fördern: Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigung/ Behinderung im Rahmen von internationalem Engagement" zielt darauf ab, die Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Beeinträchtigung/ Behinderung an Programmen von Freiwilligendiensten im Ausland zu verbessern. Das Projekt eröffnet die erstmalige Chance, dass sie sich barrierefrei über Wege ins Auslandsengagement beraten lassen können und dass sie auf ihrem Schritt ins Auslandsengagement begleitet werden. 

Dazu soll ein Netzwerk an bestehenden Beratungsstellen und Entsendeorganisationen für Wege ins Ausland geschaffen und dahingehend begleitet und beraten werden, dass die Organisationen in Zukunft selbständig inklusiv arbeiten können. Zudem soll darauf hingewirkt werden, dass die Programme des Auslands-Engagements so gestaltet werden, dass Inklusion nachhaltig möglich ist. Barrieren, welche für Menschen mit physischer, psychischer, Lern- oder Sinnes-Beeinträchtigung zu einer Behinderung in internationalem Engagement führen, sollen in allen ihren Dimensionen reduziert und langfristig beseitigt werden. 

Vorgehen: 

Um bestehende Barrieren abzubauen und die Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Beeinträchtigung/Behinderung am Auslands-Engagement zu verbessern, werden im Projekt „Teilhabe fördern“ folgende Schritte umgesetzt:

 - An Inklusion interessierte Beratungsstellen und Entsendeorganisationen für Auslands-Engagement werden sensibilisiert, motiviert, geschult und beraten, um zukünftig selbständig inklusiv und barrierefrei arbeiten zu können. Es werden Hilfestellungen zur inklusiven Anpassung aller Schritte im Auslands- Engagement gegeben.

- Durch das Vorhaben findet eine kontinuierliche Vernetzung von Trägern der Behindertenhilfe, von Selbst- und Interessensvertretungsverbünden einerseits und entsprechenden Beratungs- und Entsendeorganisationen andererseits statt.

-Menschen mit Beeinträchtigung/ Behinderung werden über Informationsveranstaltungen, digital aufbereitete Informationen in den sozialen Medien und auf der Homepage, persönliche/ telefonische/ elektronische Beratung, sowie Veröffentlichungen von bezev erreicht.

- In Arbeitsgruppen und Gremien zum Thema Auslandsengagement wird politische Arbeit durchgeführt, um auf eine strukturelle Barrierefreiheit der Programme zu hinzuwirken und die Programmträger zu sensibilisieren.

-Sowohl für die Beratungsstellen und Entsendeorganisationen als auch für Interessierte werden barrierefreie und umfassende Informationsmaterialien erstellt.

 Kontakt: fuchs@bezev.de


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