Behinderung und Entwicklungs­zusammen­arbeit e.V.

SDG 13 - Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen

Die Eindämmung sowie die Anpassung an den Klimawandel ist eine globale Aufgabe, an der sich alle Länder beteiligen müssen. Klimaschutzmaßnahmen müssen in die nationalen Politiken, Strategien und Planungen integriert werden. Darüber hinaus bedarf es der Verbesserung von (inklusiver) Bildung, Bewusstseinsbildung sowie menschlicher und institutioneller Kapazität für die Minderung des Klimawandels und die Entwicklung von Frühwarnsystemen.

Die ausschlaggebenden Vorgaben zur Bekämpfung des Klimawandels liefern die Ergebnisse der 21. Konferenz der Vertragsstaaten der Klimarahmenkonvention in Paris Ende 2015 (Conference of the Parties, COP21). Bereits vor der COP21 in Paris setzten die Länder im Rahmen der sogenannten Intended Nationally Determined Contributions (INDs) nationale eigene Reduktionsziele entsprechend der nationalen Kapazitäten und eventuell der geleisteten technischen und finanziellen Hilfe. Bis 2030 strebt die Europäische Union zum Beispiel eine Reduktion von klimaschädlichen Gasen um 40 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990. Noch offen ist die Frage der Klimafinanzierung. Um neben öffentlichen Quellen auch private Finanzierungsquellen einbeziehen zu können, wurde der sogenannte Green Climate Fund entwickelt. Deutschland hat sich zusammen mit anderen Industrieländern verpflichtet, bis 2020 gemeinsam jährlich 100 Milliarden Dollar aus allen Quellen aufzubringen um den Bedürfnissen der Länder des Globalen Südens im Hinblick auf sinnvolle Klimaschutzmaßnahmen gerecht zu werden. Viele Länder des Globalen Südens und die ärmsten, vulnerablen Bevölkerungsschichten sind meist besonders stark von den Folgen des Klimawandels betroffen. Planungs- und Managementkapazitäten im Bereich des Klimawandels sollen helfen, Anpassung an die Veränderungen zu ermöglichen. Dabei werden insbesondere die Bedürfnisse von marginalisierten Bevölkerungsgruppen, wie Frauen, Menschen mit Beeinträchtigung/Behinderungen und Jugendlichen berücksichtigt.

Das ist das Ziel Nummer 13:

Der Klima-Wandel muss aufhören.

 

Klima-Wandel ist ein schweres Wort.

Klima bedeutet:

Das Wetter auf der Erde.

Wandel bedeutet:

Etwas ändert sich.

 

Klima-Wandel bedeutet:

Das Wetter auf der ganzen Erde ändert sich.

 

Heute wissen wir:

Die Luft auf der ganzen Erde wird immer wärmer.

Der Klima-Wandel ist schlecht für die Umwelt.

Durch die warme Luft schmilzt das Eis am Nord-Pol und am Süd-Pol.

Es gibt immer mehr Wasser in den großen Meeren.

Deshalb gibt es immer öfter eine Überschwemmung.

 

Alle Länder brauchen gute Pläne für den Klima-Schutz.

Alle Länder müssen beim Klima-Schutz zusammen arbeiten.

Die Länder in Europa wollen etwas gegen den Klima-Wandel machen.

Viele Länder haben einen Plan dafür gemacht.

 

Schuld für den Klima-Wandel ist zu viel Kohlenstoff in der Luft.

Kohlenstoff ist ein Gas.

Kohlenstoff entsteht zum Beispiel beim Autofahren.

 

Das soll in Europa bis zum Jahr 2030 geschehen: 

Es soll viel weniger Kohlenstoff in der Luft sein.

 

Alle Länder müssen etwas für den Klima-Schutz tun.

Das kostet Geld.

Deutschland will viel Geld dafür bezahlen.

Deutschland will den armen Ländern beim Klima-Schutz helfen.

 

Dafür wollen Deutschland und andere reiche Länder den armen Ländern viel Geld geben.

Bis zum Jahr 2020 sollen die armen Länder jedes Jahr 95 Milliarden Euro bekommen.

 

Für ganz arme Länder ist der Klima-Wandel besonders schlimm.

Durch den Klima-Wandel verändert sich das Leben von den ärmsten Menschen.

Manchmal ist es in einem Land lange Zeit sehr trocken.

Dann vertrocknen die Pflanzen auf den Feldern.

 

Und ein andermal fällt auf einmal ganz viel Regen.

Dann zerstört der Regen die Felder.

 

Dann haben die Menschen nicht genug zu essen.

Besonders Frauen, Kinder und Menschen mit Behinderung brauchen dann Hilfe.